Dobermannzwinger von Raetia

 

Diana Scheuer

Buchenweg 3

85241 Hebertshausen

Deutschland

Tel.: +49 (0) 8131 333446

 

e-Mail: dianavonraetia(a)gmail.com


 

 

 




Eigenheiten in Ausbildung und Haltung

 


Die Ausbildungsmethoden und Eigenschaften

eines Dobermannes gegenüber anderen Gebrauchshunderassen sind im Grundsatz sehr

ähnlich, jedoch gibt es im Detail gravierende

Unterschiede: Während gerade Schäferhunde und Malinois im Allgemeinen als sehr führig gelten,

sagt man dem Dobermann Hibbelligkeit,

Nervosität und ein dünnes Nervenkostüm nach.

 

Ein Grund dafür ist häufig, dass versucht wird,

einen Dobermann eins zu eins wie einen Schäferhund oder Malinois aufzubauen, auszubilden und zu halten,

was meist zur Folge hat, dass man so sehr schnell an die Grenzen des Umsetzbaren stößt und dadurch ein völlig falsches Bild von dieser doch so kompakten Rasse erhält. Selbst zwischen Schäferhunde und Malinois  gibt es große Differenzen im Aufbau und Training, gerade in Sachen Intensität und Belastbarkeit unterscheiden sich diese beiden verwandten Rassen meiner Meinung nach sehr.

 

Im Vergleich zum Dobermann sind die Unterschiede noch gravierender. Der Welpenaufbau ist nahezu identisch, da geht es in erster Linie um Spielen, Sozialisieren,

alles Kennenlernen und Selbstsicherheit erlangen. Jedoch braucht der Dobermann in dieser Zeit wie auch später einen sehr engen Kontakt zu seinem Hundeführer. Zwingerhaltung ist deshalb in der Regel nicht ratsam.

 

Beim Junghundeaufbau, aber auch danach, sollte man die Trainingsintensität

gut dosieren, um den Hund bei Laune und Leistungsfähig zu halten.

Übertreibt man es, führt es oft zu starkem Leistungsabfall, Überdrehen oder Abstumpfen. Auch in Sachen Beute gibt es Unterschiede: Ein Dobermann neigt meist eher im sportlichen Konflikt mit Helfer und Beute zum Ersteren.

Dies gilt es zu beachten bei der Ausbildung in Sachen Schutzdienst. Gerade in der Aufbauphase ist es sehr wichtig, dem Hund das Beute-Helferspiel richtig zu vermitteln.

 

Die Bindung zu seinem Hundeführer ist bei einem Dobermann nicht enger aber kompromissloser, er befindet sich stets in einer Art Abhängigkeit zu seinem Herrn.

Dieser steht für Ihn somit unangefochten an erster Stelle.

Dem zufolge können sich Fehler und Unsicherheiten von Seiten des Hundeführers im Alltag, wie auch in der Ausbildung, sehr negativ auf das Arbeitsverhalten auf dem Platz

und den Umgang in der Öffentlichkeit auswirken.

Denn ein Dobermann vermag es in hohem Maße seinen Herren zu lesen, kennt seine Gefühle und Schwächen ganz genau und versucht diese oft auszugleichen,

zu kompensieren oder für sich zu nutzen.

Das ist es, was das Arbeiten und Leben mit einem Dobermann so intensiv, schön,

aber oft auch schwierig macht. Es sind nicht die Eigenschaften an sich - diese

sind auch bei allen anderen Gebrauchshunderassen vorhanden.

Es sind deren Gewichtung und Intensität, die den Unterschied ausmachen.

 

Nicht umsonst hat er den Ruf als einer der besten Wach- und Schutzhunde weltweit. Mit uneingeschränkter Aufopferungsbereitschaft gegenüber seines Herren und das in Kombination mit seinem ausgesprochen liebesbedürftigen Grundwesen macht den Dobermann doch so einzigartig.

 

           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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